Rückmeldungen

Unsere Begegnung mit Petra

Unsere Tochter J. ist unsere Zweitgeborene. Ihr Bruder Miguel verstarb fast exakt zwei Jahre vorher, kurz nach der Geburt. Sie kannte ihn physisch auf der Erde also nicht, sondern aus unseren Erzählungen. Wir sind von Anfang an sehr offen mit diesem Thema umgegangen und haben immer mal wieder erwähnt, dass J. noch einen Bruder hat und wir bereits zwei Kinder haben. Auch singen wir bis heute zusammen das Gutenachtlied „Twinkle twinkle little star“, weil Miguel unser kleiner strahlender Stern ist. Bis J. vier Jahre alt war, ging sie wie die meisten Kinder, ganz natürlich mit dem Thema Tod um. Sie sprach über Miguel und es war das „Normalste“ auf der Welt für sie, dass er nun einfach in unseren Herzen weiterlebt, wir an seinem Geburtstag Sternchengutzi backen und wir immer mal wieder zum Friedhof gehen. Ab und zu haben wir auch das Gefühl, dass er uns einen Gruss aus dem Himmel schickt, zB. wenn wir einen Regenbogen oder einen Marienkäfer sehen.

Als J. vier Jahre alt war, passierte rein vom Alter und der Reife her, ein Entwicklungsschritt. Immer mehr rationale Fragen wurden gestellt, wieso, weshalb warum und woher? Wir beobachteten als Eltern, dass J. fast jeden Abend vor dem Einschlafen traurig war und sogar weinte. Sie sagte uns, sie sei traurig, dass Miguel nicht da sei und sie nicht mit ihm spielen könne. Wir versuchten das selber mit viel Liebe, Verständnis und zuhören aufzufangen. Aber als das längere Zeit andauerte und heftiger wurde war mir klar, dass ich J. gerne in ihrem Prozess als Sternenschwester, von jemand Außenstehenden unterstützen lassen würde. Mir war sofort klar, dass Petra da die richtige Person dafür ist, mit all ihren Fähigkeiten und ihrem enormen Einfühlungsvermögen. Manchmal können außenstehende Personen einen Prozess zusätzlich besser unterstützen, als wir Eltern, die selber betroffen sind. Kinder nehmen von Außenstehenden manchmal Dinge auch anders an. So meldete ich J. inklusive Grossmami, welche uns immer bei all den Schritten zur Seite stand, bei Petra an, ich kannte sie von der Jasmina Soraya Fondation und war selber schon bei ihr. Und jedes Mal extrem berührt und begeistert.

Petra hat die Fähigkeit, sehr schnell eine gute Beziehung zu ihren Mitmenschen, speziell zu Kindern, aufzubauen. So auch bei J. Sie überraschte sie mit einer kreativen Bastelarbeit und Glitzerstiften, und traf ins Grüne, denn J. liebt basteln.

So unterhielten wir uns anfänglich unter den Erwachsenen und J. malte und lauschte mit. Irgendwann sprach J. selber mit und ich konnte mich als Mama zurückziehen und Petra und J. arbeiten lassen. Petra fragte J. einige Dinge und bekam ziemlich klare Antworten. Es ging natürlich um Miguel. Dabei bastelte J. ein Bild, so schön hatte sie noch nie gemalt, und sagte doch tatsächlich am Schluss: „ich glaube jetzt hat mir Miguel gerade geholfen zu malen“.

Für mich war klar, jetzt hat sie einen Weg gefunden, Miguel zu spüren und zu spielen, ohne dass er physisch anwesend ist.

Es war so berührend diese Begegnung und zum Schluss tobten Petra und J. zusammen auf der Rutschbahn rum. J. fragte auch, wann sie das nächste Mal zu Petra gehen dürfe.

Ab dieser Begegnung, war die vorher allabendliche Trauer nur noch selten ein Thema und pendelte sich wieder auf ein angenehmes Maß ein.

Ich kann Petra als Menschen und ihre Arbeit aus tiefstem Herzen empfehlen, speziell wenn es um Trauerarbeit und Kinder geht. Die Begegnungen sind so voller Liebe und Einfühlungsvermögen geprägt und ich fühlte mich immer verstanden und dort abgeholt wo ich bin. Es hat mir bzw. uns immer einen Schritt weitergeholfen, als Sternchenfamilie gut und glücklich weiterzuleben und die Themen, welche immer wieder im Leben mit so einer Geschichte aufkommen, professionell und mit viel Herz begleiten zu lassen.

DANKE Petra!


Kinder sind sehr feinfühlige Wesen, ihre Gefühle können sie nicht immer einordnen oder benennen. Unsere zweitgeborene Tochter M. hat ihre grosse Schwester im Erdenleben nicht gekannt.

Als ich mit unseren dritten Tochter schwanger war verstand ich die Welt nicht mehr.

Obwohl M. seit sie ein Baby war immer gut geschlafen hat, bekam ich jede Nacht Besuch von M. in meinem Bett, Träume, wilde Geschichten, Monster und Dinge die ich nicht kannte, liessen sie nicht schlafen. Für mich war die Situation unmöglich, ich war so müde von der Schwangerschaft und wollte in meinem Schlaf nicht gestört werden.

Wir vereinbarten einen Termin bei Petra (ich kannte sie schon von eigenen Sitzungen).

Ich finde Petra eine einzigartige Persönlichkeit, sie ist so klar und verständlich und das in Verbindung mit der geistigen Welt. So berührend schön sind die Begegnungen.

M. kam gerne mit zu Petra, ich sass nur da und durfte zuhören. M. nahm Petra sehr ernst und hatte Freude mit ihr über alles zu reden was sie beschäftige.

M. war zu der Zeit nicht mal 3 Jahre alt, sie konnte schon sehr gut reden. Die beiden haben gebastelt und rumgealbert und zugleich über verstorbene Menschen geredet. Auch über ihre Schwester.

Als wir wieder zu Hause waren, wollte M. kleine Dinge verändert haben im Zimmer. Seit dem Zeitpunkt schläft sie wieder wie immer. Und ihre Schwester ist fest in ihrem Herzen verbunden.

Die Arbeit von Petra Vocat ist sehr wertvoll, unsere Kinder werden in ihren Gefühlen Ernst genommen, Petra hat eine grosse Fähigkeit mit Menschen umzugehen und zugleich ist sie im Dialog mit der geistigen Welt.

DANKE Petra!